
Wie bringen Sie Aufstellungsfiguren zum Tanzen, so dass neue Lösungen für Klientinnen entstehen können? Wie können Sie verschiedene Gegenstände im Raum nutzen, um Probleme in einem neuen Licht erscheinen zu lassen? In diesem Workshop werden die Grundlagen für den gezielten und kreativen Einsatz von Aufstellungsfiguren und die Arbeit mit dem Systembrett vermittelt. Aus einer systemisch-konstruktivistischen Sicht werden Probleme, Beziehungen, Muster und Handlungsspielräume für die Lösungsgestaltung erkundet. Diese Aufstellungsarbeit kann in vielfältigen Beratungssituationen eingesetzt werden und lädt die Klientinnen zu einem kreativen Spiel mit ihren Möglichkeiten und Lösungen ein.
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Externalisieren von Problemen ist eine faszinierende Vorgehensweise in der narrativen Therapie nach Michael White und wurde in das systemische Arbeiten integriert. Dadurch werden (Problem-)Erzählungen so (neu) konstruiert, dass die Person und das Problem voneinander getrennt werden. So können z. B. Schuldgefühle, Süchte, Konflikte oder Ängste externalisiert werden.
Klientinnen erfahren auf diese Weise einen kreativen Möglichkeitsraum und können sich selbst jenseits des Problems neu erleben. Die Distanzierung vom Problem erweitert die Sichtweisen und führt zu einer Stärkung gegenüber dem Problematischen. Dadurch ist es Klientinnen wieder leichter möglich, einen Zugang zu Ressourcen, Fähigkeiten, Bedürfnissen und Wünschen zu finden. Dieses Vorgehen eignet sich besonders gut in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
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Der Ansatz der lösungsorientierten Beratung bietet leicht zu erlernende, sehr effektive Methoden der Gesprächsführung, die stärker auf das (Er-) Finden von Lösungen fokussiert sind als auf das Lösen von Problemen. Dadurch entsteht Leichtigkeit in der Beratung. Kreative Prozesse werden gefördert und die Selbstverantwortung der Klient*innen wird gestärkt. Dies ist hilfreich für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche, wie Einzel-, Paar-, Eltern- und Familienberatung, Gespräche mit Kindern und Jugendlichen, Mitarbeitergespräche, Coaching, etc.
In diesem kreativ gestalteten dreitägigen Workshop werden Hauptelemente und wichtige Methoden der lösungsorientierten Beratung vorgestellt und spielerisch eingeübt:
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Zu fragen ist ein wesentliches Vorgehen beim systemischen Arbeiten. Fragen können neue Perspektiven eröffnen, bedeutsame Informationen generieren und zu neuartigen Handlungsmöglichkeiten anregen. Fragen ist eine faszinierende Art, Menschen bei Veränderungsprozessen zu begleiten. Wir sehen unser Gegenüber als Expertin für das eigene Leben. Eine Haltung der Neugier und des Nichtwissens bei der Fachkraft begünstigt Veränderungsprozesse bei Klientinnen. Es wird gezeigt, wie aus einem Impuls der Beraterin, aus dem Dialog mit demder Klient*in oder aus einer Hypothese heraus eine Frage entstehen und genutzt werden kann. Eine Landkarte der Frageformen hilft, sich in der wunderbaren Landschaft der Lösungsmöglichkeiten zu orientieren.
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In unserer zweijährigen Weiterbildung vermitteln wir Ihnen systemische Kompetenz für Ihre Arbeitspraxis. Wir qualifizieren Sie für die systemische Arbeit mit Einzelklientinnen, Paaren, Familien, Gruppen und Teams. Sie trainieren intensiv Methoden der systemischen Gesprächsführung und lernen systemisch-konstruktivistische Denk- und Handlungsmodelle kennen. Die Lehrtrainerinnen unterstützen Sie dabei durch inhaltliche Inputs, Demos und Reflexionen. Der Transfer in die Arbeitsfelder der Teilnehmer*innen ist uns hierbei besonders wichtig.
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Fachkräfte können im beruflichen Alltag vielfältig profitieren, wenn sie Achtsamkeit kultivieren – unter anderem dadurch, dass eingefahrene Routinen und Muster durch mehr Lebendigkeit und Freiheit wieder gestalt- und veränderbar werden.
Achtsamkeit ermöglicht eine gute Selbstfürsorge, dient der Burnout-Prophylaxe und erleichtert den Zugang zu unserem emotionalen Erfahrungsgedächtnis (Intuition). Achtsam zu sein heißt, im Kontakt zu sein mit dem, was gerade im Inneren und Äußeren ist. Zudem mit einer Gelassenheit interessiert und offen zu beobachten, was vor sich geht. Achtsamkeit wurde in den letzten Jahren u. a. durch MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) bekannt.
Selbstmitgefühl verändert auf wohlwollende Weise die Beziehung zu uns selbst. Mitgefühl verändert die Beziehung zu anderen. Dabei wird Mitgefühl nicht nur als reine Emotion, sondern viel mehr als komplexes motivationales Erleben betrachtet mit dem Wunsch, dass es anderen gut geht. Empathie kann zu Empathiestress und -erschöpfung führen und auf Dauer belasten. Mitgefühl kann jedoch protektiv, stressreduzierend und stärkend wirken.
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Das Konzept der inneren Anteile beruht auf der Sichtweise, dass sich unsere Psyche aus unterschiedlichen Anteilen, Stimmen oder Seiten zusammensetzt. Je nach Situation arbeiten diese Anteile konstruktiv zusammen oder stehen im Konflikt miteinander. Diese faszinierende Perspektive lässt sich für viele Beratungssituationen nutzen, wie z. B. Entscheidungsfindung, Umgang mit ambivalenten Zuständen oder für das Verstehen von psychischen Prozessen. In kurzer Zeit können mehr Wahlmöglichkeiten, neue Perspektiven und mehr Freiheit im Handeln entstehen. Das Konzept ermöglicht außerdem eine erweiterte Sichtweise auf die Veränderungsfähigkeit von Menschen und auf deren Identität.
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